Er ist 72 cm groß, wiegt 8 Kilo – und hat Augen wie in einem Walt-Disney-Film…
… und trotzdem erobert er nicht das Kino, sondern die Herzen in Pflegeeinrichtungen: Navel, der empathische Pflegeroboter.
Er stellt keine Diagnosen. Er misst keinen Blutdruck. Aber er merkt, wenn jemand traurig ist. Er begrüßt mit Namen, erinnert sich an Gespräche – und fragt ganz selbstverständlich: „Wie geht es dir heute?“
Ein Kollege der besonderen Art
Navel ist ein echter „Kümmerer“ – einer, der nicht müde wird zuzuhören, zum Lächeln anzuregen und Nähe zu schaffen, wo der Alltag manchmal still wird.
Er erzählt Gedichte, macht Witze, stellt Quizfragen – und manchmal genügt auch einfach nur seine Präsenz.
Und das Beste:
Navel arbeitet Hand in Hand mit Pflege- und Betreuungskräften und pflegenden Angehörigen. Wenn deren Schicht endet oder der Alltag der „eingespannten“ Familie einfach zu viel wird, springt er zuverlässig ein – ohne Pause, ohne Wochenende, aber mit viel Herz. Im Team mit seinen menschlichen Kollegen schafft er so den notwendigen Freiraum für die oftmals dringende Erholung und Entlastung. Denn gute Betreuung ist Teamarbeit – und auch Pausen gehören dazu.
Technologie, die den Menschen nicht ersetzt – sondern ergänzt
Navel entlastet Pflegekräfte, ohne sie zu ersetzen. Er schenkt Aufmerksamkeit, wo gerade keine freie Hand ist. Er aktiviert, wo Routine einkehrt. Und er begegnet den Menschen auf Augenhöhe – im wörtlichen wie im übertragenen Sinne.
Er erkennt Mimik, reagiert auf Blickkontakt, verarbeitet Gespräche lokal und datenschutzkonform – kein Science-Fiction, sondern sozialer Alltag 2.0.
„Wenn Navel lacht, lachen wir mit.“
So oder ähnlich lauten Rückmeldungen von Bewohnerinnen, Bewohnern und Teams, die ihn bereits im Einsatz erlebt haben.
Die Zeiten ändern sich – und Navel ist ein eindrucksvolles Beispiel dafür, wie weit KI und Robotik heute schon in sensible Bereiche wie Pflege und Betreuung vorgedrungen sind.
Aber muss das etwas Schlechtes sein?
Die bisherigen Pilotprojekte zeigen das Gegenteil: Das Feedback zu unserem kleinen Navel ist durchweg positiv. Er wird nicht als Konkurrenz, sondern als Bereicherung erlebt – als jemand, der zuhört, aktiviert, tröstet und ein Stück Lebensfreude bringt.
Vielleicht ist es also an der Zeit, neuen Möglichkeiten mit einem offenen Herzen – und einem Lächeln – zu begegnen.
Denn manchmal braucht es nur 72cm, um Großes zu bewegen…!




